Portrait

Ina Kunz geboren 1940 in Wuppertal, Deutschland. Aufgewachsen und Schulen in Bad Langensalza und Wuppertal. Die künstlerische Ausbildung erfolgte an der Werkkunstschule Wuppertal, an der Schule für Gestaltung Basel sowie durch Weiterbildung in Seminarien. Am Institut für Psychodrama und Figuration (IPF) Liestal, schloss sie die Ausbildung zur Dipl. Kunsttherapeutin ab. Das Diplom für Integrative Gestalttherapie erwarb sie an der Akademie Remscheid (ARS). Sie ist Mitglied der GEDOK, IAPMA, SIKART, SPH, dem Forum Bild, Druck und Papier sowie dem AdS. Ina Kunz lebt seit 1964 in Reinach bei Basel, wo sie ihr Atelier und ihre Praxis hat. Ihr künstlerisches Schaffen umfasst Hoch- und Tiefdruck, PaperArt, Malerei, Collage und Installation. Seit Mitte der 90er Jahre befasst sie sich vor allem mit dem Medium Papier, ein Schwer-punkt ihres Schaffens. Ihre Werke zeigt sie seit 1995 in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Ganzheitliches Denken hat Ina Kunz beeinflusst, um ihre grafischen Arbeiten auf selbst geschöpftes Papier zu drucken. Fasziniert vom breiten Spektrum der Möglichkeiten, die Papier als Ausdrucksmittel hat, wendete sie sich Ende der Achtzigerjahre dem künstlerischen Gestalten mit Pulpe (flüssige Papierfaser) zu. Die Schöpfungen von Ina Kunz zeugen von Disziplin und spielerischer Leichtigkeit. Oiszilierende Farbflächen die sich zweidimensional aus der Fläche erheben, Schicht um Schicht geschaffen aus flüssiger Pulpe, zeigen eine starke Präsenz. Viel stiller, intimer, sinnlicher sind ihre Werke, in denen die Künstlerin Fasern von Gräsern, Blättern, Zweigen und Stängeln zu zarten jedoch ausdrucksstarken Kompositionen von der Natur im Bild schafft. Hier werden Bilder zum Gedächtnis der Materie. Bei PaperArt ist nicht das Papier der Träger eines künstlerischen Ausdrucks, sondern Papier ist das Ausdrucksmittel, das unzählige Möglichkeiten bietet, um ins zwei- dreidimensionale vorzudringen. Das Ziel der Künstlerin ist es, die poetische Kraft des Papiers als Grundsubstanz eines individuellen Ausdrucks zu entdecken.


Galerie

Faszination PaperArt
Vielschichtigkeit, Sinnhaftigkeit und der Bezug zu Naturmaterialien sind die Grundlagen für die Ausdrucksformen von Ina Kunz, dabei wird die Konzentration auf rhythmisierte Flächen spürbar. Pflanzenfasern ergeben eine faszinierende unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit und erzeugen eine eigene Dynamik, eine besondere Plastizität. Ina Kunz arbeitet konsequent mit Blättern von Schwertlilien, Mais, Schalen von Rhabarber, Zwiebeln, Spargeln, sowie Stroh, Kokos, Hanf, Zellstoff, Baumwolle und anderen organisch gewachsenen Materialien.

 

 

Malerei
Eindrücke von Reisen beeinflussen meine Malerei, und es entstehen beeindruckende Bilder von Landschaften. Erde, Pigmente, Sand in seinen vielen Farben und Körnungen, Pflanzen, Papier, Asche, alles Gestaltungsmittel mit einem starken archaischen Bezug, werden im Mixed Media einbezogen. Beeindruckt von Vulkanen und deren Auswirkung auf die Natur entstehen Bilder, die sich kompositorisch zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegen. Der symbolische Wert des Materials hat die Fähigkeit, seine Vibration in das Werk zu übertragen. Es sind gleichsam Indizien, die sinnlichen Erfahrungen und Prozesse sichtbar zu machen.

 

 

Kontakt

Ina Kunz
Austrasse 20A
CH-4153 Reinach
Postfach 808
Tel. +41 (0)78 659 50 90

ina.kunz(at)intergga.ch
www.inakunz-kunst.ch


Agenda

28.05.2026 bis 31.05.2026

AU6 - Raum für Kunst , Reinach , Schweiz

INSPIRATION IN STAHL UND PAPIER

Ina Kunz KunstWerke


AU6 Raum für Kunst Reinach präsentiert bei «DIE KUNST» im Burghof Lörrach vom 28. bis 31. Mai im Innen- und Aussenbereich Stahlskulpturen von Housi Knecht. Von Ina Kunz werden Werke gezeigt, die von einer eigenen Dynamic und Harmonie zeugen. Der weit über die Schweiz hinaus bekannte Berner Künstler Housi Knecht versteht es, Stahl und Eisen, sie sind der Inbegriff von Härte, zu bändigen und Leben einzuhauchen, so dass seine Werke leicht und schwebend wirken. Die Symbiose von Schwere und Leichtigkeit, Ruhe und Bewegung sind faszinierenden Pole, die zu einem unverwechselbaren Ausdruck führen. Auf seine imposanten Stahlskulpturen, in denen er mit den Elementen Wasser, Feuer, Licht und Bewegung spielt, trifft man in Amerika, den Emirats, in Europa und insbesondere in Deutschland und der Schweiz an. Glänzend poliert, das Licht, die Bewegung und Spiegelung aufnehmend sind sie von futuristischer Ästhetik geprägt. Dieser Zug zum Dekorativen, diese Perfektion erinnert an die amerikanische Streamline Ästhetik. «Meine Motivation ist es, im Betrachter Emotionen zu wecken. Ich mache schwungvolle und raumgreifende Objekte, die harmonieren.» H.K. In den Werken von Ina Kunz wird eine starke Intensität, aber auch Harmonie und Ruhe spürbar. Ihr künstlerisches Ausdrucksmittel ist die flüssige Pulpe, der Faserstoff aus dem Papier besteht. Das kann sowohl Leinen – oder Baumwollfaser sein. Papier wird zum eigenständigen Ausdrucksmittel und nicht zum Trägermaterial für Malerei. Besonders ausdrucksvoll sind die Werke aus der Serie Flowers. «Meine Bildsprache zeigt sich in der Minimierung von Vielfarbigkeit auf konkrete Farbflächen, auf rhythmisierte Formen, die den Blick in imaginäre Räume frei gibt.»I.K. Stahl trifft Papier, Hartes trifft Weiches – so unterschiedlich diese Materialien sind, so verschieden sind die Künstler auch in ihrem Ausdruck. Während die Skulpturen von Housi Knecht in sich ruhende Beweglichkeit ausstrahlen, zeugen die Bildobjekte von Ina Kunz von der Freude am spielerischen. Knecht und Kunz präsentieren ein interessantes Spannungsfeld.


Veranstaltungsort

Burghof Lörrach

Herrenstraße 5

79539 Lörrach

Deutschland


Öffnungszeiten

Täglich 14:00 - 22:00

13.06.2025 bis 06.07.2025

AU6 Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

ZWISCHENTÖNE

13.06.2025 18:00 bis 21:00

Vernissage

14.06.2025 11:00 bis 16:00

Samstag

21.06.2025 15:00 bis 18:00

Samstag

05.07.2025 11:00 bis 16:00

Samstag

06.07.2025 11:00 bis 16:00

Finissage

Ina Kunz KunstWerke


Beinahe Weiss, fast schon Schwarz. Anlässlich ihres 85. Geburtstag lädt Ina Kunz in die Galerie AU6 Raum für Kunst in Reinach ein. Die Künstlerin hat sich in den vergangenen sechzig Jahren ihres künstlerischen Schaffens nie auf eine Richtung festgelegt, deshalb zeigt ihr Oeuvre in Gestaltung und Bildsprache eine grosse Bandbreite auf. In dieser Ausstellung zeigt sie einen Zyklus rund um das Thema Schwarz-Weiss, mit all seinen Farbnuancen. Schwarz und Weissnimmt man als Gegenpole wahr, aus denen aber auch ein spannender Dialog entstehen kann, besonders wenn man sich der Zwischentöne bewusst wird, denn das Zusammenspiel beider Nichtfarben erzeugt eine besondere Dynamik. Ina Kunz geht bei den ausgestellten Werken weit zurück, zu den Anfängen ihrer künstlerischen Tätigkeit, nämlich in die 60er Jahre. Es war eine Zeit in der die angewandte kunsthistorische Begrifflichkeit zerbrach. Eine Zeit in der amerikanische Künstler begannen, eigene Wege zu gehen, nicht mehr beeinflusst von der europäischen Kunst. Dieser Abstrakte Expressionimus hatte in der Folge auch Auswirkung auf die europäische Kunst. Es ist eine Herausforderung und es gehört eine Menge Mut dazu, alles Erlernte, Angeeignete und Gesehene hinter sich zu lassen und keine Pinselstriche, sondern Verschütten von Farben zu wagen. Es entstehen Strukturen differenzierter Veränderungen der Oberflächenbeschaffenheit, untere Farbschichten reissen auf oder scheinen durch, so zeigen sich ausgeprägte Tiefenstrukturen.


Veranstaltungsort

AU6 Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz

03.11.2023 bis 12.11.2023

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

FLOWERS

Ina Kunz KunstWerke


Lasst Blumen sprechen! Die Künstlerin und Galeristin Ina Kunz zeigt vom 3. bis 12. November neueste Werke einer Bilderserie, zu der jetzt der Katalog Flowers erschienen ist. Blumen sind Symbol für die Schöpfung und der Liebe, auch Symbol von Werden und Vergehen. Die poetsche Kraft des Papiers als Grundsubstanz eines individuellen Ausdrucks wird spürbar. PaperArt ist die Kunstrichtung, der sich Ina Kunz verschrieben hat. Papier ist leicht, zart, verletzlich, aber auch rauh, zäh und hart. Ihr Ziel ist es, die poetische Kraft des Papiers zu entdecken und immer wieder neue Wege in der Gestaltung zu finden. Aus Papier-Pulpe (Faserbrei) entstehen Formen, eine mehrdimensionale Flächenbeschaffenheit, die den Flowers einen persönlichen Ausdruck und Dynamik verleiht. Dem Betrachter wachsen die zart- bis wildfarbenen Rosen schier entgegen. Wie bei vielen PaperArt Werken ist nicht das Papier der Träger des Kunstwerks. Das Papier ist das eigenständige Ausdrucksmittel, das unzählige Möglichkeiten in der Gestaltung von Bildern und Objekten bietet. Die Galeristin engagiert zudem für das ART Hilfs-Projekt «UKRAINERINBASEL», das sich für die notleidenen Frauen im Kriegsgebiet einsetzt. In diesem Rahmen haben beide Künstlerinnen beschlossen, 20% vom Verkauf eines Werkes zu spenden.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz

02.09.2022 bis 18.09.2022

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

Zeit, zu Handeln gegen das Vergessen

02.09.2022 16:00 bis 20:00

Vernissage , sprechen die Gemeinderätin Christine Dollinger und die Präsidentin von UKRAINER IN BASEL Tetyana Polt.

03.09.2022 18:00 bis 21:00

4-Gang Festessen inkl. Apero und Getränke , Mitglieder des ukrainischen Vereins zu einem traditionellen 4-Gang Festessen inkl. Apero und Getränke ein. Die Platzzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist bis zum 27. August möglich unter au6@intergga.ch oder Mobil +41 78 659 50 90. Der Preis von 100 Franken ist im voraus zu überweisen.

04.09.2022 11:30 bis 12:30

Matinee , KünstlerInnen aus der Ukraine musizieren (Konzertbestuhlung).

17.09.2022 18:00 bis 21:00

4-Gang Festessen inkl. Apero und Getränke , Mitglieder des ukrainischen Vereins zu einem traditionellen 4-Gang Festessen inkl. Apero und Getränke ein. Die Platzzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist bis zum 27. August möglich unter au6@intergga.ch oder Mobil +41 78 659 50 90. Der Preis von 100 Franken ist im voraus zu überweisen.

18.09.2022 11:30 bis 12:30

Matinee , KünstlerInnen aus der Ukraine musizieren (Konzertbestuhlung).

Ina Kunz KunstWerke


Nothilfe für die Frauen der Ukraine. Künstler, die in zehn Jahren des Bestehens der Galerie «AU6 Raum für Kunst Reinach» ihre Werke gezeigt haben, sind bereit zugunsten des Hilfswerks «Ukrainer in Basel» 50% vom Verkaufspreis ihrer ausgestellten Werke zu spenden. Vierzehn unterschiedliche Werke namhafter Künstler werden vom 2. bis 18. September präsentiert, Bilder, Skulpturen und Schmuck stehen zum Verkauf. Ina Kunz, die Kuratorin von AU6 Raum für Kunst, hat das Projekt mit einem umfangreichen Programm auf den Weg gebracht. Die Präsidentin des Vereins Ukrainer in Basel, Tetyana Polt ist von der Idee begeistert. Zu ihrem Projekt sagt Ina Kunz, Kuratorin und selbst Künstlerin, «Bei der Begegnung mit Künstlern ging es mir immer um mein persönliches Engagement und so ist es auch mit meinem Engagement für die Nothilfe in der Ukraine. Ilena Kunz hat für die besondere Aktion 50 X 50 – 50 Bilder zu je 50 Franken - gezeichnet, Multiples der Sophienkathedrale von Kiew. Mitglieder des Vereins Ukrainer in Basel laden am 3. und 17. September zu einem ukrainischen Festessen ein, das in der Galerie AU6 Raum für Kunst statt findet. Die Kosten von 100 Franken inkl. Getränke sollen den Spendenpool füllen. Die Platzzahl ist beschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich. Das Organisationsteam würde sich freuen, bei dieser Gelegenheit und mit IHRER Unterstützung einen Beitrag zu leisten, die Leiden des Kriegs in der Ukraine zu mildern.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz


Öffnungszeiten

Freitag 16:00 - 20:00

Samstag - Sonntag 11:00 - 16:00

29.11.2019 bis 22.12.2019

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

FASZINATION PAPIER

29.11.2019 18:00 bis 21:00

Vernissage , Einführung Dr. Melchior Buchs Gemeindepräsident, Musikalischer Beitrag Ilena Kunz

08.12.2019 11:00 bis 13:00

Matinée , Work in Progress mit KATHRIN MESSERSCHMIDT und INA KUNZ

22.12.2019 11:00 bis 16:00

Finissage

Ina Kunz KunstWerke


Die Künstlerin Ina Kunz zeigt in der Ausstellung «Faszination Papier» Werke aus der Serie Flowers. Bei ihr, wie auch bei Katharina Messerschmidt ist nicht das Papier der Träger eines künstlerischen Ausdrucks, Papier ist Ausdrucksmittel. Es bietet unzählige Möglichkeiten, um in zwei- bis dreidimensionale Werke vor zu stossen. Bei Ina Kunz wachsen dem Betrachter die zart- bis wildfarbenen Rosen schier entgegen und bei Kathrin Messerschmidt blickt man in ausdrucksstarke Gesichter. Das Ziel beider Künstlerinnen ist es, die poetische Kraft des Papiers als Grundsubstanz eines individuellen Ausdrucks zu entdecken.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz


Öffnungszeiten

Freitag 16:00 - 20:00

Samstag - Sonntag 11:00 - 16:00

2018

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

ENGELGLEICH - FEDERLEICHT

Ina Kunz KunstWerke


Engel spielen in den Vorstellungen der Menschen eine wichtige Rolle und haben in Statuen, Reliefs, Mosaiken und in der Malerei ihren Ausdruck gefunden. Vor dem geistigen Auge sind Engel immer präsent, und in den meisten Religionen existieren diese geflügelten Wesen in den unterschiedlichsten Darstellungen, als Schutzengel oder auf Gegenständen mit Engelmotiven und in zahlreichen Songs. Ob bewusst oder unbewusst, mit Engeln sind schon viele in Kontakt gekommen. In einer einmonatigen Ausstellung ab 16. November präsentiert die Künstlerin Gilia Auth in «AU6 Raum für Kunst Reinach» ihre Engelwesen und zeigt diese in gestalterisch fass- und sichtbarer Form. Ihre Ausdrucksform hat sie gefunden, indem sie an Stränden, Flüssen, Wäldern auf Wanderungen zunächst einmal sammelt, was sie bereits inspiriert. Dadurch finden sich unterschiedlichste Materialien zusammen. Noch sind sie Materie und doch schon im Übergang zur Engelgestaltung. So werden sie zu Mittlern, wie es auch Engelwesen sind. Die Leichtigkeit der geflügelten Engelwesen hat Ina Kunz dazu inspiriert, mit Federn und handgeschöpftem Papier Kollagen zu gestalten. Ihr spezielles Ausdrucksmittel ist die Pulpe, der flüssige Faserbrei, der facettenreiche und vielseitige Gestaltungen erlaubt. Naturmaterialien wie Gräser, Zwiebel- oder Spargelschalen erzeugen eine eigene Ausdruckskraft; geometrische Grundformen und elementare Natur treten in einen spannenden Dialog. Das Zusammenspiel der beiden Künstlerinnen, ist das Entdecken von Formen, die sich am Wegesrand oder sonst wo zeigen. Die daraus entstehende Inspiration zum Werk ist geprägt durch Zuneigung zu den geflügelten Wesen. Ganzheitliches Denken hat Ina Kunz beeinflusst, um ihre grafischen Arbeiten auf selbst geschöpftes Papier zu drucken. Fasziniert vom weitem Spektrum der Möglichkeiten, die Papier als Ausdrucksmittel hat, wendete sie sich Ende der Achtzigerjahre dem künstlerischen Gestalten mit Pulpe (flüssige Papierfaser) zu. So begegnet man in ihren Ausstellungen Werken, die aus Naturmaterialien geschaffen, eine subtile Ausdruckskraft haben. Mit der Ausstellung ENGELGLEICH- FEDERLEICHT setzt sich die Künstlerin Ina Kunz wiederum mit dem Thema der Leichtigkeit auseinander, ganz im Sinne Ihres speziellen Ausdrucksmittel Papier. Sie arbeitet mit dem Medium Pulpe, dem flüssigen Faserbrei, der facettenreiche und vielseitige Gestaltung erlaubt. In ihre Werke bezieht sie Federn, Gräser, Blätter, Schalen von Zwiebeln oder Spargel, Erde, Sand und viele weitere Naturmaterialien mit ein. Je nach Entstehungsvorgang hat die Oberflächenbeschaffenheit eine besondere Dynamik und Plastizität. Dadurch erhalten ihre Werke eine eigenwillige Ausdruckskraft; geometrische Grundformen und elementare Natur treten in einen spannungsvollen Dialog. Die Künstlerin respektiert das Eigenleben des verwendeten Materials, was einerseits Disziplin erfordert, aber auch spielerische Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt. Sinnliche Vielschichtigkeit, verspielte Faszination und Poesie sind die Merkmale ihrer Papierarbeiten.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz

2017

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

SYMBIOSE MENSCH UND NATUR

Ina Kunz KunstWerke


CLEMENS HEINL Skulpturen. Als Künstler bedient er sich des Holzes, dem klassischen Bildhauermaterial, er liebt das Plastische, Haptische und Beständige. INA KUNZ Malerei Reiseimpressionen beeinflussen die Malmotive der Künstlerin. Berge, Vulkane und die Magie der Landschaften sind wiederkehrende Themen.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz

2017

AU6 - Raum für Kunst, Reinach , Schweiz

RUNDE SACHE

Ina Kunz KunstWerke


Ob Kreis, Scheibe oder Kugel, die Faszination der runden Form hat Ina Kunz immer wieder inspiriert. In der Malerei wie in der PaperArt ist sie dem nicht zu manifestierenden und in der Symbolik des archetypischen nach gegangen. Es gibt weder oben noch unten und damit hat das Runde etwas Schwebendes und weder Anfang noch Ende. Von den frühesten Kulturen bis in die Gegenwart steht die runde Form für die Zeitlosigkeit, die Einheit in der Unendlichkeit und das Ewige. Die Künstlerin hat, inspiriert von Klängen und Bewegung, der runden Leinwand ihre Ausdruckskraft verliehen.


Veranstaltungsort

AU6 - Raum für Kunst

Austrasse 6

4153 Reinach

Schweiz

2016

INARTE Werkkunst Gallery | 13351 Berlin | Deutschland

Ina Kunz KunstWerke

2009

Atelierausstellung | 4153 Reinach | Schweiz

Ina Kunz KunstWerke

Keine Einträge

Ankauf

2012 - Psychiatrie Liestal | Schweiz

2007 - Ricola Laufen | Schweiz

2004 - Dexia Basel | Schweiz

2002 - Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel | Schweiz

1999 - Akademie der Kulturellen Bildung Remscheid | Deutschland

1998 - Credit Suisse Basel | Schweiz

1997 - Experta Treuhand Basel | Schweiz


Presse

2025

Mehr als Schwarz und Weiss: Ina Kunz erforscht die Zwischentöne 

Zu ihrem 85. Geburtstag zeigt die Reinacher Künstlerin Ina Kunz Bilder, die ihren Ausdruck in den Zwischentönen finden. Morgen Freitag findet die Vernissage statt.

Eine Herausforderung sei es gewesen, ein Bild zu gestalten, dass zwar so weiss wie möglich, aber eben doch nicht ganz weiss sei, sagt die Reinacher Künstlerin Ina Kunz. Anlässlich ihres 85. Geburtstags eröffnet sie morgen Freitag mit einer Vernissage die neue Ausstellung «Zwischentöne – beinahe Weiss, fast schon Schwarz». Die 14 Bilder sind teils 2018, teils in diesem Jahr entstanden. «Es handelt sich um geschüttete Bilder», sagt sie bei einem Rundgang durch ihre Ausstellung. Die Technik kam in den 1950er-Jahren in den USA auf – ein früher und bekannter Vertreter dieses Verfahrens ist der 1956 verstorbene Maler Jackson ­Pollock. «Nach dem Zweiten Weltkrieg haben er wie andere Künstler Trends gesetzt. Sie wollten sich von der rein fotografischen Malerei lösen», erzählt Ina Kunz. 

Farbe wird nicht aus einer geführten Bewegung hinaus direkt aufgetragen, sondern auf die Leinwand oder das Papier geschüttet. Indem mehrere Schichten unterschiedlicher Kombinationen aufgeschüttet werden, entstehen Bilder, die Interpretationsspielraum zulassen. Dabei spielt es eine Rolle, wie die Technik ausgeführt wird – so ergeben sich etwa grossflächige Abstraktionen oder eben Bilder mit detailreichen Tiefenstrukturen. Wie lange sie an einem Bild arbeite? «Das ist höchst unterschiedlich. Der Vorteil bei dieser Technik ist, dass die Farbe, nachdem sie aufgeschüttet worden ist, erst trocknen muss, bevor es weitergeht. Das hilft, Abstand zu gewinnen und auf neue Ideen zu kommen.»

Dynamik zwischenSchwarz und Weiss 
Einerseits beziehen sich die titelgebenden Zwischentöne auf die Optik der Bilder, sind sie farblich doch nie ganz zuzuordnen. Der Name der Ausstellung habe aber auch einen philosophischen Aspekt, wie Ina Kunz sagt, und sie zitiert, um dies zu veranschaulichen, den Kunstschaffenden Nemo. In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» sagte Nemo: «Eine Sache hat mir im letzten Jahr schon zu denken gegeben: Dass wir – auch ich! – immer stärker in Schwarz-Weiss denken. Wir teilen die Welt in Gut und Böse, in Heldinnen und Bösewichte, und lassen keinen Platz für Zwischentöne.»

Eben diesen Zwischentönen will Ina Kunz mit ihren Bildern einen Raum geben. «Die Bilder bewegen sich in der Polarität zwischen Schwarz und Weiss, was eine ganz eigene Dynamik ergibt. Man kann vor dem Bild stehen und sich fragen: Was sehe ich auf dem Bild? Aber auch: Was sehe ich über dieses Bild in mir selbst?»

Mit ihren 85 Lenzen strahlt Ina Kunz eine Begeisterung aus, die ansteckend wirkt. Wer ihr zuhört, sollte bei wachem Verstand sein, redet sie doch schnell, springt von einem Gedanken zum nächsten. «Was soll ich denn sonst machen? Kochen?», sagt sie über ihre Motivation, stets weiterzumachen. Und fügt hinzu: «Ich bin ein Sehmensch, viel gereist und berührt von dem, was ich auf der Welt sehe und wahrnehme. Das verarbeite ich in der Kunst.»

Selbst Kriegskind, sammelt Kunz heute Geld für die Ukraine 
Kunz wurde 1940 in Wuppertal geboren. Ihre künstlerische Ausbildung erfolgte an der Werkkunstschule Wuppertal und an der Schule für Gestaltung Basel. Seit den 1990er-Jahren stellt sie ihre Werke im In- wie im Ausland aus. 1965 zog sie nach Reinach, wo sie 2010 den Ausstellungsraum «AU6 – Raum für Kunst Reinach», in welchem auch ihre aktuelle Ausstellung zu sehen ist, eröffnete. 2012 erhielt sie den Spartenpreis für Kultur in Reinach, 2021 den Kulturpreis der Gemeinde. Ina Kunz sammelt übrigens im Rahmen ihrer Ausstellungen Geld für die Ukrainehilfe Schweiz. Dazu sagt sie: «Ich war ein Kriegskind. Selbst habe ich nicht Erinnerungen an die Zeit, aber viel von meiner älteren Schwester und meinen Eltern erfahren. Was in der Ukraine und auf der Welt passiert, geht mir ans Herz.»

«Zwischentöne – beinahe Weiss, fast schon Schwarz»; Vernissage: Fr, 13. Juni, 18–21 Uhr; Ausstellung: Sa, 14. Juni, 11–16 Uhr, Sa, 21. Juni, 15–18 Uhr, Sa, 5. Juli, 11–16 Uhr; Finissage: So, 6. Juli, 11–16 Uhr. AU6 – Raum für Kunst Reinach, Austrasse 6. 

Caspar Reimer | Wochenblatt Arlesheim 12.06.2025

2014

Ein Leben für die Kunst. Seit fünf Jahren bietet AU6 Raum für Kunst Reinach, geführt von Ina Kunz, der Öffentlichkeit Einblicke in die Kunstwelt. Die Ausstellung «Erde und Feuer» ist noch bis Sonntag zu besichtigen.

Der Raum für Kunst Au 6 an der Austrasse 6 liegt zentral gegenüber dem Coop. Die derzeitige Ausstellung zeigt Kunstwerke der Malerin Ina Kunz und des Keramikers Jürg Schneider. Im Garten stehen unübersehbar Gänse, Schalenobjekte und Tonmühlen von Jürg Schneider. Es lohnt sich, die Ausstellung zu besuchen, da man während eines Einkaufsbummels am Wochenende mit einem Abstecher kaum Zeit verliert. Die in Wuppertal geborene Ina Kunz lebte als Kind kurz in Ostdeutschland, bevor ihre Familie in den Westen kam. Mit der Heirat gelangte die ausgebildete Kauffrau nach Reinach. Doch schon immer hatte sie das Kreative fasziniert. In Wuppertal besuchte sie die Kunst- und Gewerbeschule. Ab 1968 belegte sie Semesterkurse an der Schule für Gestaltung in der Abteilung Grafik und begann sich 1990 dem Thema des handgeschöpften Papiers zu widmen. Inzwischen ist sie bekennende Anhängerin der Paper Art. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit liess sich Ina Kunz zur Kunsttherapeutin, Erwachsenenbildnerin und zur kreativen Gestalttherapeutin ausbilden. Daneben erwarb sie das Diplom in themenzentrierter Interaktion. Die zweifache Mutter gab Kurse, wirkte bei verschiedenen Akademien als Gastdozentin, leitete einige Jahre das Bezirkssekretariat Arlesheim der Pro Juventute, war Koordinatorin der Schweizer Spieltage, von 1992 bis 1997 Präsidentin des Vereins Kultur in Reinach, arbeitete als Journalistin und schrieb neun Bücher. Seit 2000 führt sie eine Praxis für Gestalt- und Kunsttherapie. 

Abstraktion und Skulpturen
Im Jahr 2010 spürte Ina Kunz, dass es Zeit war, die grosszügigen Räume für Kunstausstellungen zu nutzen. Neben eigenen Werken stellte sie auch solche von Claire Ochsner, Volker Scheurer, Christophe Hohler und Lynn Mazzotti aus. «Ich will kein klares Konzept vorgeben, weil ich mich nicht einengen lassen möchte», sagt Ina Kunz. Die Künstlerinnen und Künstler stammen meist aus ihrem Bekanntenkreis. In der derzeitigen Ausstellung bilden die Keramiken von Jürg Schneider und die Bilder der Galeristin einen Kontrast. Schneiders Ton-Mühlen, Klangobjekte mit geheimnisvollen Effekten, sind unterdessen ziemlich bekannt. Die neuen Tonskulpturen faszinieren durch ihre organisch wirkenden Formen. Die Bilder von Ina Kunz, die das Feuer zum Thema haben, bestechen durch ihre expressive Leuchtkraft und ihre haptische Qualität. Die Künstlerin liess sich durch Besuche auf dem Vesuv, Ätna, Stromboli und auf Hawaii inspirieren, wo sie die Kraft des Erdinneren kennenlernte. «Vulkane sind unberechenbare Schmelztiegel der Schöpfung», schreibt sie, «Landschaften werden aus Feuer geboren oder zerstört.»

Thomas Brunnschweiler | Wochenblatt Arlesheim 20.11.2014


Videos

Reinacher Preis geht an Ina Kunz | Birsstadt TV Reinach 2021

Der «Reinacher Preis 2021» ging an Ina Kunz. Die PeperArt Künstlerin wird für ihr vielfältiges Schaffen als Ausstellungsmacherin, Gestalttherapeutin und Journalistin von der Gemeinde geehrt. Sie prägt das kulturelle Leben in Reinach seit Jahrzehnten auf verschiedenste Art und Weise.

Die Preisverleihung, fand aufgrund der coronabedingten Situationam am Freitag, 17. September 2021 unter Ausschluss der Öffentlich statt und wurde vom Birsstadt TV Reinach übertragen.

Symbiose Mensch und Natur von Clemens Heinl und Ina Kunz im AU6 Raum für Kunst in Reinach

Reinach Aktuell war am 27.10.2017 vor Ort. Haltung und Wesen eines Bildhauers müssen reflektieren, um damit den Skulpturen eine realistische Präsenz zu verleihen. Dies ist besonders sichtbar in den Werken des Bildhauers Clemens Heinl. In seinem Studium und als Meisterschüler bei Prof. Wilhelm Uhlig an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg wandte er sich der figürlichen Plastik zu, gewissermassen eine Absage an die abstrakten Strömungen der Bildhauerei des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Werkstoff Holz, zumeist sind es riesige Pappelstämme, bearbeitet er mit der Kettensäge, um dann mit unterschiedlichem Werkzeug charakteristische Figuren heraus wachsen zu lassen, die er dann häufig bemalt. Aufmerksam gibt er den Strukturen Raum, macht sie zum sichtbaren charakteristischen Ausdruck. Menschlich, emotional anrührend begegnen sie dem Betrachter, und spürbar werden die plastische Kraft, die Präsenz der Körper und das sensible Erfassen von Befindlichkeit. Bei ihm Modellsitzen ist ein spannendes Erlebnis, denn er ist ein genauer Beobachter. Skizzen und Fotos von Begegnungen mit Menschen bearbeitet er in der Zurückgezogenheit seines Ateliers. Dabei entstehen neben den reinen Holzarbeiten materialkombinierte Werke in Holz und Bronze.

Ganzheitliches Denken hat Ina Kunz beeinflusst, um ihre grafischen Arbeiten auf selbst geschöpftes Papier zu drucken. Fasziniert vom weitem Spektrum der Möglichkeiten, die Papier als Ausdrucksmittel hat, wendete sie sich Ende der Achtzigerjahre dem künstlerischen Gestalten mit Pulpe (flüssige Papierfaser) zu. So begegnet man in ihren Ausstellungen Werken, die aus Naturmaterialien geschaffen, eine subtile Ausdruckskraft haben. Beeindruckt von Landschaften, insbesondere den Vulkanlandschaften, entstehen immer wieder Bilder, in die auch die authentischen Materialien eingefügt sind. Die Mixed Media Werke haben eine starke Faszination, die im Betrachter Erinnerungen an eigene Erlebnisse wach rufen.

Wasser-Licht-Skulpturen von Housi Knecht im AU6 Raum für Kunst in Reinach

Reinach Aktuell war am 28.10.2016 vor Ort. Stahl und Eisen sind der Inbegriff von Härte, kaum zu verbiegen, selten zu bändigen oder gar Lebendigkeit einzuhauchen. Housi Knecht kann es! Schon in seiner Kindheit erlebte er, wie sein Vater der Schmied, mit der Hitze, dem Feuer und der ihm eigenen Kreativität, Eisen zu etwas Besonderem formen konnte. Housi Knecht hat es im Blut und einen unverwechselbaren Ausdruck gefunden. Jack Welch begeistert von Knechts Skulpturen sagte: "Seine Skulpturen vereinen ruhige Schönheit und Muskelkraft, was sie mit Wasser, dem Lebensquell, und Stahl, einem der unzerstörbarsten Elemente der Erde, vermitteln." Hinzukommen Feuerskulpturen, in denen der Künstler das Element Feuer, was ihm zum formen seiner Werke dient, auf einer Fläche seiner Skulptur entfacht. Auch dabei entsteht eine Symbiose von Härte und Schwere zu Bewegtem und Schwebendem.Seinen Werken gehen immer Skizzen und Zeichnungen voraus, die manchmal länger in der Schublade liegen, oder schnell umgesetzt werden, davon werden einige in der Ausstellung, gezeigt. Im Galerieraum und Garten von AU6 Raum für Kunst Reinach werden Eisenskulpturen in unterschiedlichen Grössen und Ausführungen präsentiert.

Zwei Stühle, ein Thema

Kunschtplatz.ch präsentiert Helene Grütter im Wochentalk mit Ina Kunz.
Sie möchte heute wissen, was die PeperART Künstlerin aus Reinach alles so macht.