Kontakt

Michael Unterluggauer
Quellenweg 6
AT-4209 Engerwitzdorf
Tel: +43 (0)650 48 222 03

michael(at)unterluggauer-art.at
www.unterluggauer.eu
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Portrait

Michael Unterluggauer: Die Intuition als treibende Kraft für seine Malerei

Es war kein seit frühester Kindheit ursächlich intentionsbedingtes Kunstwollen dafür ausschlaggebend, dass der 1953 in Lienz in Osttirol in eine Großfamilie geborene Kunstschaffende Michael Unterluggauer die Entscheidung fasste, der Malerei einen immanent wichtigen Anteil in seinem Leben zuzugestehen.
Vielmehr entstand dieses Bedürfnis, sich heute mit voller spannungsgeladener Leidenschaft dem Malen hinzugeben, aus einer durch kontroversielle Erfahrungswerte gewachsenen Intuition heraus.

Noch während der vorrangigen Ausbildung zum Hauptschullehrer an der Pädagogischen Akademie in Innsbruck fanden die ersten produktiv umgesetzten Kontakte in dem Genre statt, die mit der bestätigenden Unterstützung seines damaligen Kunstprofessors Adolf Luchner rückblickend für die eigentliche Weiterentwicklung Unterluggauers zum Maler von Bedeutung sind.

Kleinformatig angelegte Aquarelle und Arbeiten in Öl, in denen toskanische Landschaften, Stillleben und Personenstaffagen in subtil gewählter Gegenständlichkeit vorherrschen und bereits im Ansatz eine Abstrahierung erkennen lassen, gelten als bevorzugte Stilcharakteristika in Michael Unterluggauers ersten Jahrzehnten als Maler.
Interessanter Weise fand erst Mitte der 1990er-Jahre durch den impulsgeladenen Kontakt mit dem extrovertierten Künstler Peter Mairinger jener Wechsel im Darstellungsprinzip statt, den wir insbesondere in den aktuellen Arbeiten in variablen Mustern wiederfinden können und die in Folge in der Öffentlichkeit kontinuierlich präsentiert werden.
Das in der Grundtendenz expressiv gegenstandslose Bildsujet erfährt zum Teil mit organischen Strukturen, morphologischen Sequenzen und mit menschlichen Gestalten als tendenzielle Emotionsträger eine Wiederbelebung mit zuordenbaren Motiven.
In diesem Sinn setzt der Kunstschaffende in seinen Arbeiten bevorzugt Mischtechniken ein, in denen neben Acrylfarben auch Öl und Aquarell als Grundkomponenten mit grafischen Akzenten kombiniert, bzw. mit unterschiedlichen Materialien als Collage angelegt werden.
Auch eine ausgeprägt manipulierende Behandlung der Bildoberfläche während des Malprozesses, dem meistens eine Serie von Studien und Skizzen vorangehen, resultiert in Michael Unterluggauers Absicht, in seine Bilder impulsive Momentaufnahmen seiner Persönlichkeit mit einfließen zu lassen.
Eine Reihe von Auftragsarbeiten, wie das Fassadengemälde für die Hauptschule in Nußdorf-Debant (2001) und die keramische Gestaltung einer privaten Brunnenanlage (2005) begleiten mit einer Anzahl von Präsentationen in Nord-, Ost- und Südtirol, in Salzburg, in Florenz und in Deutschland und geplanten Projekten in Wien, Frankfurt und Liechtenstein Michael Unterluggauers Weg als selbstbewusst motivierten Maler von intuitionsabhängigen Sequenzen.

Mag. phil. Eleonora Bliem-Scolari (Kunsthistorikerin)


Agenda


Malerei: Michael Unterluggauer


Gleich zu Beginn des neuen Jahres möchte ich herzlich zur bevorstehenden KUNSTMESSE IN GRAZ (die Hausbaumesse begleitend) einladen. Erstmals seit geraumer Zeit präsentiere ich wieder meine Arbeiten in der steirischen Landeshautstadt. Ich freue mich über euren Besuch in meinem Atelier, bitte um tel. Vereinbarung! Herzlichst Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

MCG Messe

Messeplatz 1 | Halle D | Obergeschoss | Stand 108

8010 Graz

Österreich


Öffnungszeiten

Donnerstag - Sonntag 09:00 - 18:00


http://www.mcg.at/messegraz.at


Als Balanceakt zwischen Stimmung und Kalkül!: Michael Unterluggauer


Michael Unterluggauer hat sich im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung an eine intuitive Malerei - als Ausdruck seiner realen Sehnsüchte - herangetastet. Michael Unterluggauer ist eloquent im Beschreiben seines Tuns, weil ihn sein Gegenüber fesselt und er sich der Wirkung des Dialoges bewusst ist. Heute weiß er, inwieweit als Kunstschaffender Interaktion zulässig ist. Das expressiv gegenstandslose Sujet erhielt mehr und mehr organische Strukturen und menschliche Gestalten wurden als Emotionsträger eingearbeitet, wie auch Motive zuordenbar wurden. Michael Unterluggauers Malerei ist ein interessantes Wechselspiel, dem sich der Betrachter ebenso intuitiv hinzugeben hat, um den provozierten Spannungsbogen zu verstehen, den der geerdete Künstler in klaren, authentischen Worten beschreibt. (Mag. E. Bliem-Scolari) Im Jahr 2014 übersiedelt der Künstler aus Lienz nach Engerwitzdorf, wo er jetzt mit seiner Familie lebt. Er fühlt sich in Oberösterreich wohl, das neue Atelier bietet ihm gute Bedingungen für seine Schaffenskraft und neue Werke.


Veranstaltungsort

ABC Galerie

Carlonestraße 2

4052 Ansfelden

Österreich


Öffnungszeiten

Dienstag 08:00 - 12:00

Donnerstag 14:00 - 18:00


Kunstmesse: Michael Unterluggauer


Auf rund 850 m2 und zwei Ebenen bietet der Kunstsalon den interessierten und anspruchsvollen Sammlern und Kunstfreunden ein einmaliges Kunsterlebnis und lädt ein, in einem kontrastreichen Spannungsfeld zwischen renommierten und jungen Ausstellern Neues oder Anerkanntes zu entdecken. Der zweite Kunstsalon im unvergleichlichen Ambiente der neuen Burg Perchtoldsdorf wird am 28. September 2017 für geladene Gäste mit Preview und Vernissage und vom 29. September bis 1. Oktober 2017 als Publikumsmesse und Verkaufsausstellung geöffnet. Auf zwei Ebenen wurden ca. 700 Arbeiten aller Genres der Kunst des 18. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart ausgestellt (Gemälde, Zeichnungen, Kunstobjekte, Skulpturen, Fotografie uvm.) 2017 werden wir zusätzlich die Rüstkammer bespielen und können somit insgesamt 30 Aussteller begrüßen.


Veranstaltungsort

Artport GmbH

Marktplatz 17/1/2

2380 Perchtoldsdorf

Österreich


http://www.galerie-maringer.at


Lokale Kunst: Michael Unterluggauer


Mit internationaler Anspruch! Regionale Leckerbissen von Künstlern aus Oberösterreich, die internationales Niveau und Publikum erreichen. Ein Blick ins Land quasi, in die Ateliers gleich nebenan. Ein Besuch bei Künstlern, die zwar lokal arbeiten, aber durchaus global denken. Deren Leidenschaft zur Qualität spürbar, deren Engagement für ihre Kunst sichtbar ist! Malerei, Graphik, Skulptur. Von gegenständlich bis informell. Farbstark, nicht kunterbunt. Kontrastreich, nicht grau in grau. Kreative Ideen mit überzeugenden Konzepten. Ebenso gedankenvoll gestaltet, wie aus dem Bauch heraus produziert. Kunst aus Oberösterreich. Eine Ausstellung, deren roter Faden unsere Region und deren Leitlinie erfrischendes, internationales Niveau darstellt. Sind Sie bereit für eine künstlerische Entdeckungsreise? Dann haben Sie ab sofort schon etwas vor!


Veranstaltungsort

Trierenberg ART

Weyergasse 9

4596 Steinbach a.d. Steyr

Österreich


Öffnungszeiten

Sonntag 10:00 - 15:00

19.11.2017 11:00 bis 14:00

Matineé, 12 Uhr: Felix Weinstock gibt Saures – Essig und Chutney Verkostung aus der Steiermark www.felix-weinstock.at Musik: Trio Bacana – Walter Tiefenbacher/Gitarre, Raphael Schwab/Kontrabass, Otto Jezek/Gitarre


Gruppenausstellung: Michael Unterluggauer


Zu sehen sind Werke von: Martina Lechner | Michael Unterluggauer | Anton Zacsek | Wilhelm Krumböck | Maria Wolf | Robert Weber | Alfred Kornberger | Adolf Frohner | Alfred Hrdlicka | Walter Maringer | Hannes Widmann | Arnulf Rainer u.a.


Veranstaltungsort

Galerie Maringer

Herrenplatz 3

3100 St. Pölten

Österreich


Öffnungszeiten

Montag - Freitag 09:00 - 13:00 | 14:00 - 18:00

Samstag 09:00 - 13:00


http://www.galerie-maringer.at


Anschauen Fühlen Begreifen: Michael Unterluggauer


Mit der Kombination von Bildern, Skulpturen und Musik von Winfried Hackl und Yevgenij Kobyakov (Bruckmühl Connection), sowie köstlichen Gaumenfreuden versuchen wir einen gemütlichen und interessanten Abend für Sie zu gestalten. Freuen Sie sich auf einen entspannten und inspirierenden Abend mit unseren Osttiroler-Künstlern.


Veranstaltungsort

Mens-Sana

Reichenauerstraße 40b

4210 Gallneukirchen

Österreich


Osterausstellung: Michael Unterluggauer


„Ein wertvolles Bild ist vergleichbar einem geschätzten Menschen, der Ausstrahlung und Charisma besitzt, eine Botschaft transportiert. Im Idealfall kann man sich in es verlieben und täglich freudig damit leben. Die im Arbeitsprozess investierte Energie wird im Gemälde gespeichert und soll bei der Betrachtung desselben auch gespürt werden. Dies wiederum verlangt Bereitschaft und Sensibilität des Betrachters sich auf dieses Wechselspiel einzulassen." Michael Unterluggauer. „Am besten male ich im – nicht wirklich planbaren - Zustand des "Flow", im Gefühl, mich außerhalb des Geschehens zu befinden. Meine Augen beobachten die Hände, wie sie Farben wählen, Formen gestalten, Flächen setzen. Alles geht "ohne mein Zutun …". Michael Unterluggauer" Das Leben ist nichts anderes als eine Kettenreaktion von seelischen, körperlichen, geistigen Begegnungen im Sekundentakt (Begegnungen mit Menschen, Situationen, Problemen, Angst- und Glückszuständen, …), beginnend mit dem ersten Blick auf diese Welt und endend mit einem Erlebnis, welches keine Wissenschaft noch wirklich durchschaut hat. Somit ist für mich klar, und das versuche ich auch in meinen Bildern seit jeher zu transportieren: Das augenblickliche Befinden des Menschen entspricht der Summe von Begegnungen unterschiedlicher Qualität und Intensität und den daraus resultierenden Erkenntnissen. Jedes Aufeinandertreffen schreibt sich – nach Ermessen des Unbewussten – in das Lebenstagebuch und hinterlässt Spuren, deren anzustrebende lebensbejahende Aufarbeitung Gegenwart und Zukunft des Individuums bereichern. Qualität und Intensität diverser Erfahrungen sind ursächlich entscheidend für die Befindlichkeit des Menschen - ganz sicher aber für mich. Als Maler bin ich bestrebt diese Erkenntnisse in meinen Bildern zu verarbeiten.


Veranstaltungsort

Galerie ARTLET

Wolf-Dietrich-Straße 4

5020 Salzburg

Österreich


Malerei: Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

Club-Galerie

Landstraße 31

4020 Linz

Österreich


Malerei: Michael Unterluggauer


"Das Leben ist nichts anderes als eine Kettenreaktion von seelischen, körperlichen, geistigen Begegnungen im Sekundentakt (Begegnungen mit Menschen, Situationen, Problemen, Angst- und Glückszuständen, …), beginnend mit dem ersten Blick auf diese Welt und endend mit einem Erlebnis, das keine Wissenschaft noch wirklich durchschaut hat. Somit ist für mich klar, und das versuche ich auch in meinen Bildern seit jeher zu transportieren: Das augenblickliche Befinden des Menschen entspricht der Summe von Begegnungen unterschiedlicher Qualität und Intensität und den daraus resultierenden Erkenntnissen. Jedes Aufeinandertreffen schreibt sich – nach Ermessen des Unbewussten – in das Lebenstagebuch und hinterlässt Spuren, deren anzustrebende lebensbejahende Aufarbeitung Gegenwart und Zukunft des Individuums bereichern. Qualität und Intensität diverser Erfahrungen sind ursächlich entscheidend für die Befindlichkeit des Menschen - ganz sicher aber für mich. Als Maler bin ich bestrebt diese Erkenntnisse in meinen Bildern zu verarbeiten." Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

Galerie Bruckmühle

Bahnhofstrasse 12

4230 Pregarten

Österreich


Malerei: Michael Unterluggauer


Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt regionalen Sozialprojekten zugute.


Veranstaltungsort

Lionsclub Puchenau Urfahr-West

Marktplatz 7

4100 Ottensheim

Österreich


http://www.weingutwendelin.at

https://www.matthiasvieider.net


Gruppenausstellung: Bernhard Schinko, Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

Galerie am Färberbach

Weyergasse

4596 Steinbach a.d. Steyr

Österreich


http://www.galerieamfaerberbach.at/Kurzinfo


Zwei Künstler aus Osttirol: Michael Unterluggauer


Michael Unterluggauers Malerei ist ein interessantes Wechselspiel, dem sich der Betrachter ebenso intuitiv hinzugeben hat, um den provozierten Spannungsbogen zu verstehen, den der geerdete Künstler in klaren, authentischen Worten beschreibt. Julia Sparber, 2010 | Der gelernte Streich und Saiteninstrumentebauer sowie Holz- und Steinbildhauer, Sebastian Rainer, ist seit 1992 als freischaffender Bildhauer tätig. Seine Werke haben bei zahlreichen Ausstellungen und Symposien in Österreich, Deutschland und der Schweiz große Anerkennung gefunden. Er arbeitet hauptsächlich in den Materialien Stein, Holz und Bronze.


Veranstaltungsort

Galerie Maringer

Herrenplatz 3

3100 St. Pölten

Österreich


http://www.rainer-sebastian.at


Malerei: Michael Unterluggauer


Im Rahmen des diesjährigen Marktadvents und zum Abschluß des Ausstellungsjahresahres 2012 und als Auftakt der Kunstweihnacht in Hopfgarten präsentiert die Galerie Ainberger im Kulmerhaus, einen Querschnitt neuer Arbeiten des Tiroler Künstlers Michael Unterluggauer aus Lienz. In seinen neuen Arbeiten zeigt sich die Entwicklung des Malers zu einem Virtuosen in der Darstellung emotionaler Intelligenz. Eines seiner Hauptmotive, sich stets mit der eigenen Entwicklung auseinander zu setzen, neue Wege zu beschreiten und sowohl in Hinblick auf die Technik als auch die Motive in alle Richtungen offen zu sein, beschreibt Michael Unterluggauer ganz prägnant: "Ich bin umfassend neugierig". Diese Neugierde zeigt sich besonders in der Auseinandersetzung mit der Darstellung emotionaler Zusammenhänge, der Visualisierung von Beziehungen seiner selbst mit seiner Umwelt, anderen Menschen und Situationen und von Eindrücken fremden Verhaltens auf ihn als einen geschulten Beobachter mit unübersehbarer Menschenkenntnis. Vom Leben inspiriert, zeigt sich auch das künstlerische Schaffen des Osttirolers. Ob im Materialmix seiner Mischtechniken, den Variationen seiner Formen und Formate, der Verbindung von Realem und Abstraktem – stets steht die kraftvolle Diskussion im Mittelpunkt jedes Werkes. Text: Thomas Bloder


Veranstaltungsort

Galerie im Kulmerhaus

Bräugassl 1

6361 Hopfgarten

Österreich


Adventkalender an der Liebburg: Michael Unterluggauer


Die Liebburg, das Rathaus der Stadt Lienz, verwandelt sich alljährlich zum großen Adventkalender, an dem sich für den staunenden Besuchern täglich ein neues Kunstkalenderfenster öffnet. Das tägliche Öffnen der Kalenderfenster um 18.30 Uhr, umrahmt von Live-Musik und Livemoderation des heimischen Radios, wird zum kommunikativen und gesellschaftlichen Treffen von Bürgern und Gästen und ermöglicht eine lebendige Begegnung mit der Kunst.


Veranstaltungsort

Schloss Liebburg

Hauptplatz 7

9900 Lienz

Österreich


https://www.lienz.gv.at/


Malerei: Michael Unterluggauer


Michael Unterluggauer wurde 1953 in Lienz geboren und legte schon zu Beginn seines Kunstschaffens keinen besonderen Wert auf den Ausdruck eines narrativen Bildinhalts. Er hat sich im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung an eine intuitive Malerei, als Ausdruck seiner realen Sehnsüchte, herangetastet. Michael Unterluggauer ist eloquent im Beschreiben seines Tuns, weil ihn sein Gegenüber fesselt und er sich der Wirkung des Dialoges bewusst ist. Heute weiß er, inwieweit als Kunstschaffender Interaktion zulässig ist. Seine Bilder werden von grafischen Elementen begrenzt und gleichzeitig als untergeordnetes Erkennungsmerkmal eingesetzt. Das expressiv gegenstandslose Sujet erhielt mehr und mehr organische Strukturen und menschliche Gestalten wurden als Emotionsträger eingearbeitet, wie auch Motive zuordenbar wurden. In seinen emotionsgeladenen Bildern möchte er sich Momente der reinen Wahrnehmung bewahren und Regelmäßigkeiten vermeiden. Michael Unterluggauers Malerei ist ein interessantes Wechselspiel, dem sich der Betrachter ebenso intuitiv hinzugeben hat, um den provozierten Spannungsbogen zu verstehen, den der geerdete Künstler in klaren, authentischen Worten beschreibt. (Julia Sparber) Seit 1988 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland: (Auswahl): "Schloss Lengberg – Lengberger Kulturtage; "Galerie Hosp", Nassereith; "Schloss Lipperheide", Brixlegg; "Galerie Gschösser"; "Codefocus Labirinto", "Galerie art point black"; "Inter-nett", "Galerie Rondula", Lienz; "Kunstraum Osttirol – Palais Porcia"; Bundeskanzleramt Wien; "Galerie am Salzgries", Wien; Zürich; "Galerie Angerer"; "BeGegnen", Spitalskirche Lienz; u. v. m.


Veranstaltungsort

Die Galerie am Salzgries

Salzgries 19

1010 Wien

Österreich


Visuelle Emotionen: Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

Alte Spitalskirche (Heilige Dreifaltigkeit)

Kärntner Str. 8

9900 Lienz

Österreich


Malerei : Michael Unterluggauer


Veranstaltungsort

Galerie Kunsthalle HOSP

Gewerbepark

Nassereith

Österreich

2009

Galleria Bertoni arte & ambiente, Zürich, Schweiz

In Somebody's Company


EXHIBITION: Michael Unterluggauer


"Ich bin umfassend neugierig" sagt der Lienzer Michael Unterluggauer von sich. Die Leidenschaft zur Malerei hat sich bei ihm nicht aus einer Intention heraus kristallisiert, sondern sie ist viel mehr eine zufällig gewachsene Lebensentscheidung, die er mit vollem Einsatz und Akribie verfolgt. Die Ausstellung „In Somebody’s Company“ zeigt expressiv stimmige Bilder, aufrüttelnd, aktuell und gleichsam zeitlos. Inhalt und Darstellung stehen für Michael Unterluggauer im Mittelpunkt. "Jede Farbe, jede Linie, jede wie immer geartete Fläche hat zunächst einmal nur den ihr eigenen Wert. Durch den Bezug zueinander entwickeln sie ein faszinierendes inneres Feuer von Bedeutsamkeit". (Lois Aussersteiner). In Krisenzeiten wie dieser sind die Interaktionen zwischenmenschlicher Beziehungen ein Brückenschlag von eminenter Wichtigkeit geworden. Solide und menschengerechte Fundamente sind Grundbedürfnisse, welche es umzusetzen gilt. Wir freuen uns, Ihnen diesen bemerkenswerten Künstler, Pädagogen und Mensch vorstellen zu dürfen. Öffnungszeiten der Ausstellung: Mi 14-18 / Do-Fr 10-18 / Sa 10-16 Uhr


Veranstaltungsort

Galleria Bertoni arte & ambiente

Schaffhauserstrasse 25

8006 Zürich

Schweiz


Acryl-Mischtechnik: Michael Unterluggauer


(das) Wie immer, wenn Michael Unterluggauer in der Kunsthalle Hosp in Nassereith zu sehen ist, wird es eng in der Galerie. Zahlreiche Gäste und Fans fanden auch dieses Mal den Weg nach Nassereith, um die neuesten Werke des Osttirolers zu bewundern. Farbenprächtig präsentiert sich die umfangreiche Ausstellung von Michael Unterluggauer in der Kunsthalle Hosp. Wie der Titel der Ausstellung schon verrät, sticht die Farbe Rot besonders hervor. Dieser Farbe liegt eine ganz eigene Faszination zugrunde, die den Betrachter immer wieder in ihren Bann zu ziehen vermag. Doch bei näherer Betrachtung der Bilder eröffnen sich neben der jeweils vorherrschenden Farbe immer neue Facetten und Eindrücke, die in und unter den vielen übereinandergelagerten Farbschichten versteckt und zu finden sind. Teils in gegenständlicher, teils in abstrakter Weise laden die Bilder ein, einzutauchen und sich in andere Welten entführen zu lassen. ABTASTEN. „Geometrisch gewählte Kürzel, wie Rechtecke und Quadrate, aber auch regelmäßig aneinander gereihte Pinselpartien begleiten förmlich gegenständliche und abstrahierte Areale. Einerseits bestimmen grafische Elemente den Abgrenzungsrahmen eines Bildraumes, andererseits wirken sie bei Unterluggauers Arbeiten auch als Spannungsträger mit untergeordnetem Erkennungsmodus. Man wird dazu angehalten, den Blick abtastend von der Fläche zu den Konturen und den einzelnen grafischen Zeichen gleiten zu lassen, um sich schließlich in konferierender Weise jenem Spannungsgefüge eines Bildes hinzugeben“, beschreibt Kunsthistorikerin Mag. phil. Eleonora Bliem-Scolari die Bildsprache Unterluggauers.


Veranstaltungsort

Galerie Kunsthalle HOSP

Gewerbepark

6465 Nassereith

Österreich

Michael Unterluggauer

07.09.2005 18:30 bis 19:00

Laudatio: Christian Sadil


kreative zone: Michael Unterluggauer


Und die Kunstinitiative emerging-artists.at laden Sie persönlich mit Begleitung ein, die Vernissage siebenneunnullfünf in der kreativen zone mitzuerleben. Die Schublade, in die man den Osttiroler Künstler Michael Unterluggauer einordnen könnte, gibt es nicht... Intuition, dynamischer Gestaltungswille und eine perfekte Maltechnik in größter Vielfalt, freie Kreativität und ein nahezu unstillbares Kommunikationsbedürfnis zeichnen diesen “geraden Michel” aus. Nichts an Unterluggauers Werk ist glatt und unverbindlich. Das Figurale beherrscht er ebenso souverän wie die totale Abstraktion. Seine Bilder werden für jeden Betrachter zum persönlichen Erlebnis. Überzeugen Sie sich selbst!


Veranstaltungsort

contemporary artists

Hietzinger Hauptstraße 28

1130 Wien

Österreich

2004

INTER-NETT | Galerie Rondula | Lienz | Österreich

Michael Unterluggauer

2003

CODEFOCUS LABIRINTO | Bet. Gal.art point black | Florenz | Italien

Michael Unterluggauer

2003

FARBEN DER MENSCHLICHKEIT | Galerie Nord-Sam | Salzburg | Österreich

Michael Unterluggauer

Michael Unterluggauer

Keine Einträge

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Laudatio

Geboren, um Spuren zu hinterlassen 2011

Wenn ein Mensch sich in seine innerste Tiefe begibt, in eine Sphäre, die nur selten ans Tageslicht tritt, in einen Raum, der geheimnisvoll und verborgen darauf wartet, entdeckt, wach gekitzelt, auch quälend aufgerichtet zu werden, dann wird Kunst geboren.

Emotionsgeladen, schmerzend, sanft oder in extatischem Glücksgefühl können Werke entstehen, die eine neue Sprache sprechen. Diese grenzenlose Sprache ist es, die der Künstler Michael Unterluggauer in einer gewaltigen Perfektionalität spricht.

Die Entstehung seiner Werke gleicht der Geburt von Gedanken, Ideen, Emotionen. Schlicht und sprachlos werden von ihm Erfahrungen und Träume eindrucksvoll in Farben gekleidet. Beim Sehen des lebendig Gewordenen wird der Betrachter Zeuge vom Ausdruck der rücksichtlos offen gelegten Tiefe des Künstlers. Mut, De-mut, kindliche Echtheit und unergründliche Fantasie ermöglichen eine beinahe aggressive Aufforderung zur Teilnahme am Erlebnis, diese Tiefe zu spüren.

Unbarmherzig wird Zeit eingefordert, denn mit einem flüchtigen Blick, wohlwollenden Nicken und anerkennender Bewunderung gibt sich dieser Mann nicht zufrieden. Er will mehr, er will ein Rendezvouz, und sollte sich dieses auch über die Ewigkeit erstrecken. Er will Kampf, Liebe, ein Beben, das alles erschüttert. Nur dann kommt seine Botschaft an.

Die eingehende Betrachtung eines Werkes von Michael Unterluggauer lässt sich vergleichen mit einer Umarmung, die neugierig macht, aus der man sich nicht mehr lösen will, die man nie mehr vergisst und während  der man sich bereits nach mehr sehnt – nach dem allumfassenden Wissen und der reinsten Fähigkeit, leben zu lernen.

Nicht nur der Künstler selbst, sondern jede einzelne seiner Ausdrucksexplosionen sind tatsächlich geboren worden, um Spuren zu hinterlassen. Ein Geschenk an die Welt.

Maria Glinzner

Botanischer Garten 2008

Laudatio: Mag. Dolores Leitinger (gekürzt)

Sehr geehrte, kunstinteressierte Damen und Herren!
Es ist für mich eine Ehre Ihnen am heutigen Abend den Künstler dieser Ausstellung vorstellen zu dürfen. Michael Unterluggauer - ein österreichischer Künstler, dem es neben seinem Lehrerberuf gelang, als "etwas später Berufener" die Kunstszene weit über unsere Grenzen hinaus auf sich aufmerksam zu machen und zu begeistern. Michael Unterluggauer – ein Mann der auszog, um die Welt der bildenden Künste mit seinen eigenen Werken zu bereichern. Angetrieben von großer Neugierde, von seiner Offenheit, von seiner Experimentierfreudigkeit, mit viel Intuition und dem richtigem Gespür verwirklichte und entwickelte er in den vergangenen 30 Jahren sein außerordentliches Talent. Die Malerei ist für ihn mittlerweile zur Leidenschaft, in gewisser Weise zur Sucht geworden, die ihn schon lange nicht mehr los lässt. Michael Unterluggauer – ein Künstler mit Leib und Seele. Ein Künstler, und noch viel mehr. Er versteht sich mit seinen Bildern als Humanist, als Pädagoge und Philosoph. Er ist ein Brückenbauer, genauso wie ein Turmbauer. Er ist ein Komponist der Farben und Formen. Er ist Erfinder und Botschafter in einer Person. Er sagt selbst - für ihn ist die Kunst ganz einfach funktioneller Emotionsträger. Michael Unterluggauer – ein Künstler mit Leib und Seele - der fürs Auge malt und auch für den Verstand, der sich fürs Schaffen seiner Bilder die "emotionale Intelligenz" zum Lebensprinzip gemacht hat. Die "emotionale Intelligenz" - sein Lebensprinzip, das er auch gerne als seine positive Sucht bezeichnet und damit aber auch immer wieder Rückschläge verkraften muss – spiegelt sich nicht nur in seinem künstlerischen Schaffen wieder. Er hat sein Lebensprinzip für diese aktuelle Ausstellung erstmals auch zum Titel erhoben. Let’s stand together? – Halten wir zusammen? Let’s stand together?" – L  S  T 

"L" könnte auch stehen für seine Leistungsbereitschaft und die Leidenschaft, mit der er malt. "S" für das Streben nach Sozialer Kompetenz und das sich hineinversetzen können in unterschiedliche Sichtweisen. Das "T" steht ganz einfach für das Tun. Bei seinen Bildern geht es ihm nicht nur um sein "künstlerisches Können". Es geht ihm eben auch um die anderen Menschen, um den Betrachter der Bilder. Er gibt sich nicht mit einem einfachen: "Ja, ganz gut gelungen" zufrieden. Es geht ihm um das Empfinden jedes Menschen. Er will den Betrachter aus der Reserve locken. Er holt den Betrachter, den Menschen dort ab, wo dieser steht, drängt sich keinem auf mit Erwartungshaltung, will kein Kunstapostel sein - wünscht sich aber, dass die Energie, die er seinen Bildern im aktiven Arbeitsprozess mitgibt, im Betrachter etwas auslösen kann, ihn wachrütteln kann, ihn in Stimmung versetzt und ihm so vielleicht auch etwas mit auf den Weg geben kann. So gilt jetzt auch für SIE als Betrachter dieser Ausstellung: tauchen Sie ein in die Welt der emotionalen Intelligenz, und versuchen Sie, die positive Energie zu empfinden, die von den Bildern des Künstlers ausgeht. Vielleicht können Sie dann für sich ja die Frage dann folgend beantworten: "Yes, let’s stand together!"

Umfassend neugierig 2005

Galerie Hosp präsentiert Michael Unterluggauer

1994 präsentierte Michael Unterluggauer in der Galerie Hosp in Nassereith kleinformatige Zeichnungen und Aquarelle, meist Landschaften und Naturdarstellungen. In seiner neuen Ausstellung zeigt sich die Entwicklung des Malers zu einem Virtuosen in der Darstellung emotionaler Intelligenz.

Eines seiner Hauptmotive, sich stets mit der eigenen Entwicklung auseinander zu setzen, neue Wege zu beschreiten und sowohl in Hinblick auf die Technik als auch die Motive in alle Richtungen offen zu sein, beschreibt Michael Unterluggauer ganz prägnant: „Ich bin umfassend neugierig“.

Diese Neugierde zeigt sich besonders in der Auseinandersetzung mit der Darstellung emotionaler Zusammenhänge, der Visualisierung von Beziehungen seiner selbst mit seiner Umwelt, anderen Menschen und Situationen und von Eindrücken fremden Verhaltens auf ihn als einen geschulten Beobachter mit unübersehbarer Menschenkenntnis.

Unterluggauer, der Osttiroler „Hauptschullehrer aus Überzeugung“ unterrichtet neben Deutsch und Biologie auch Geometrisches Zeichnen und Bildnerische Erziehung. Gerade die Spannung zwischen dem „Beweisbaren“ im mathematisch exakten Darstellen und dem emotional dominierten „freien Zeichnen“ beeinflusst auch das Schaffen Unterluggauers selbst. Mit Besorgnis verfolgt der Pädagoge die Stundenkürzungen in den musisch-kreativen Fächern, die Kindern die „Grundfreude“ am Kreativen vermitteln sollen und können. „In den letzten Jahrzehnten erlebt die Ratio, „die linke Gehirnhälfte“ einen Siegeszug, der ihr nicht zusteht“, so Unterluggauer wörtlich, „die Emotionen werden zum Stiefkind unserer Zeit. Genau hier spielt sich aber das Leben ab“.

Vom Leben inspiriert, zeigt sich auch das künstlerische Schaffen des Osttirolers. Ob im Materialmix seiner Mischtechniken, den Variationen seiner Formen und Formate, der Verbindung von Realem und Abstraktem – stets steht die kraftvolle Diskussion im Mittelpunkt jedes Werkes. „Inhalt und Darstellung stehen für mich im Mittelpunkt, das Material steht erst an zweiter Stelle“, wertet der Maler. Dennoch wagte er sich in diesem Jahr erstmals an die Keramik. Für ein Brunnenprojekt in Salzburg beschäftigte er sich mit dem „unberechenbaren Naturprodukt“ Ton. Auch in Nassereith zeigt Unterluggauer Malerei auf Keramik, neben seinen Mischtechniken und Werken in Acryl auf Leinen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 1. Mai Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18, Sonntag von 14 bis 16 Uhr besucht werden.

Thomas Ploder, 9.April 2005

siebenneunnullfünf 2005

Laudatio: Christian Sadil, er baut mit seinen Bildern nun schon seit 30 Jahren die schönsten Brücken zu den Menschen... er, der Humanist und friedliche Schöngeist sagt über sich und seine Arbeit: Stärke gewinnt er als Künstler, indem er versucht, Positives zu bewirken UND wenn er dann spürt dass er ... – trotzdem – respektiert und geachtet wird.... Das Talent war ihm in die Wiege gelegt... in der Familie seiner Mutter gab es eine gewisse Künstler-Tradition... freilich, so selbstverständlich ist es nun wirklich nicht, als eines von acht Kindern einer Ost-Tiroler Bauernfamilie in Lienz, eine Laufbahn als Künstler einzuschlagen und sich dabei in eine Qualität zu entwickeln, die internationale Maßstäbe nicht zu scheuen braucht. Die entscheidenden Anstöße bekam Michael Unterluggauer während seiner Ausbildung zum Kunsterzieher. Den "Turbo" schaltete einst Peter Mairinger dazu, ein Salzburger Künstler, mit dem ihn bis heute eine tiefe Freundschaft verbindet... "Ich habe einfach auch viel Glück gehabt“ meint Unterluggauer bescheiden und jeder, der ihn kennt, weiß, dass dieses Wort Glück bei ihm nur ein Sammelname für Tüchtigkeit, Klugheit, Fleiß und Beharrlichkeit ist. Er betont auch, dass es die uneingeschränkte Unterstützung durch seine Frau und seine beiden Töchter ist, die ihm überhaupt erst ermöglicht, dass er immer wieder den Mut aufbringt, Neuland zu betreten, Risiken einzugehen... Auf diesem Fundament baut er auf, dieser gerade Michel, der aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt ist. Michael Unterluggauer ist nicht nur menschlicher Brückenbauer, er ist auch ein phantastischer Komponist, dessen Noten die wunderbarsten Farben und Formen sind... Er malt seine Symphonien aus dem Bauch heraus in direkter Interaktion mit sich selbst und wir wissen ja, interessante Selbstgespräche setzen einen klugen und einfühlsamen Partner voraus... Das ist dieser Künstler, für den es noch keine Schublade gibt, in den man ihn stecken könnte, ganz zweifellos! Wer in den Fußstapfen eines anderen wandert, hinterläßst keine eigenen Spuren, heißt es bei Wilhelm Busch... Michael Unterluggauer, der Lehrer und Maler aus Lienz, ist nie in den Fußstapfen anderer gewandert. Aber die großen Spuren, die dieser Künstler hinterlässt, verführen bereits jetzt viele andere, darin zu wandern...

Greifenburg

Dass Kunst ein gutes Komunikationsmittel ist, bewies die Vernissage von Michael Unterluggauer. Die Besucher hatten die Möglichkeit mit der Bildersprache von Michael Unterluggauer zu kommunizieren und mit Menschen darüber zu plaudern; und das konnte vom „small talk" bis zur eifrigen Auseinandersetzung gehen. Der Schalterraum in Greifenburg wurde umzufunktioniert: aus einer Bankstelle für finanzielle Angelegenheiten, wurde eine „Tankstelle" für künstlerische Neugierden. Diese Neugierde ist es wahrscheinlich auch gewesen, die Michael Unterluggauer bewegt hat, vor 30 Jahren erstmals einen Aquarellpinsel in die Hand zu nehmen. Und heute, heute spricht man von ihm. Und das ist ein gutes Zeichen in der Kunstszene, bedeutet es doch, dass jemand einen Namen hat. Der einstige Bauernbub, zog vor mehr als 30 Jahren aus um zu malen und tut dies seit 15 Jahren sehr intensiv. Seinen Weg vom leidenschaftlichen Hobbymaler zum ebenso leidenschaftlichen und anerkannten österreichischen Künstler, diesen Weg ist er konsequent gegangen; ohne seine Lehrherrn im Handgepäck nicht zu vergessen (Adolf Luchner, Peter Mairinger). Und dieser Weg lautet schlicht und einfach – und deshalb so schwer: Das Talent mit Lernen und Üben zu vermischen und zu malen, zu malen und zu malen. Die erste Begegnung mit ihm war die Begegnung mit einem sympathischen Menschen. Beim Gespräch mit ihm wird man von einer gewissen Leichtigkeit angesteckt. Macht es seine Unkompliziertheit, sein Humor, seine Offenheit? Man fühlt sich wohl in seiner Nähe. Er holt den Menschen dort ab, wo er steht; drängt sich keinem auf. Er ist bescheiden, fleißig und will seine Sache gut machen. - Er is „a gråder Michel"! Und man sieht ihm nicht an, dass dieser „Einfachheit ausstrahlende Mensch", der Schöpfer dieser Bilder ist. Der Seelenmensch und Maler Michael Unterluggauer ist ein Neugieriger. Er ist Taucher und Bergsteiger zugleich. Und er ist ein Experimentierer. Michael Unterluggauer geht mit einer groben Komposition im Bauch zur weißen Leinwand, die im Augenblick des Malens durch Improvisationen lebendig wird. Im Spannungsfeld dieser Komponenten arbeitet er und lässt seine Werke entstehen. – Wohl wissend um die Gunst der glücklichen Stunden! Michael Unterluggauer wünscht sich, dass die Energie, die er seinen Bilder mitgegeben hat, beim Betrachter abgeholt werden kann, in ihm etwas auslöst, ihn in Stimmung versetzt und als Kraftquelle und Wegbegleiter dienen kann.


Publikationen

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Farben der Menschlichkeit

Die Komposition der Farben sozialkritisch “hörbar” zu machen, stellt die künstlerische Herausforderung für den Osttiroler Maler Michael Unterluggauer dar. Ein Künstlerporträt von Detlev Marschall

Noch vor wenigen Jahren war die Form in Michael Unterluggauers Werken der zentrale Aspekt seines künstlerischen Schaffens. In seinem Bestreben, Urbilder und Erinnerungen auf der Leinwand sichtbar zu machen, legte er zunächst nicht so sehr den Wert auf die äußere Entsprechung des Bildinhaltes. Bis schließlich der Salzburger Künstler Peter Mairinger als Geburtshelfer einer neuen persönlichen Entwicklung auftrat. “Peter hat mich dazu ermutigt, dass ich mich in der Technik, im Format, in der ganzen Malweise veränderte. Er ist vor allem dafür verantwortlich, dass ich all jene Stimmungen und Gefühle, die ich bisher in mir schwanger trug, auf der Leinwand umsetzen konnte. Seitdem ist es für mich die Herausforderung, sowohl ein Werk für das Auge als auch für den Verstand zu schaffen”, skizziert der Gaimberger seine persönliche Entwicklung.

Turm als zentrales Symbol
Zentrales Symbol dieser künstlerischen Kritik ist der Turm. “Diese Bauform ist für mich eine Art Wächter, der den Menschen immer daran erinnert, dass er in allen Belangen mit beiden Füßen am Boden bleiben soll”, versucht der Künstler seine Empfindungen zu artikulieren. “Kunst muss man einfach spüren und die Leidenschaft in sich fühlen zu dieser Sache berufen zu sein.”

Gegen Selbstgefälligkeit und für Toleranz
Dies äußert sich auch in den expressionistischen Bildelementen, die sich durch seine jüngeren Werke ziehen. So besitzt jede Farbe, jede Linie, jede wie immer geartete Fläche den ihr eigenen wesensgemäßen Wert und ist somit Ausdruck eines künstlerischen Werkzeugs, welches gegen die Präpotenz und die Selbstgefälligkeit des Menschen protestiert. “Und wer seinen Turm zu hoch baut, missachtet die Regeln der Natur und der Schöpfung (Zauberlehrling). Das möchte ich den Menschen in meinen Werken vermitteln”, meint der 47-jährige in seiner ruhigen und zurückhaltenden Art, ohne belehrend wirken zu wollen.

Turmbauer der bildenden Kunst
"Niemand sollte sich selbst zu wichtig nehmen. Jeder sollte seine Mitmenschen so behandeln, wie er selbst behandelt werden möchte. Und dazu ist ein Grundmaß an emotionaler Intelligenz erforderlich, die höchste Form der Begabung", formuliert er seine Lebenseinstellung.

Eine Philosophie, die er mit Leinwand  und Farben in Form seines zentralen Motivs, des Turmes, aber auch mit Hilfe verschiedenster Formbedeutungen, umzusetzen versteht: Er lässt die Türme in den Himmel wachsen, als Warnung wieder einstürzen und verpackt all dies in eine gelungene Komposition der Farben. Michael Unterluggauer als ein Turmbauer der bildenden Kunst, der nicht an der Höhe des Bauwerks, sondern an seinen soliden und menschengerechten Fundamenten interessiert ist.

Atelier: Dorfstraße 6a, A-9900 Gaimberg
michael.unterluggauer(at)utanet.at

Osttiroler Heimatblätter 2010

Michael Unterluggauer 
Malerei und Zeichnung als Balanceakt zwischen Stimmung und Kalkül


Presse

Salzburger Nachrichten 2017

Ausstellung des Künstlers Michael Unterluggauer | Salzburger Nachrichten 03.04.2017
Die Galerie artlet in der Wolf-Dietrich-Straße 4 in der rechten Salzburger Altstadt präsentiert in ihrer Osterausstellung vom 6. bis 28. April
Werke des Osttiroler Künstlers Michael Unterluggauer.

Unterluggauer, der heute in Oberösterreich lebt und arbeitet, ist vielen Kunstinteressierten von der Salzburger Kunstmesse bekannt; er war maßgeblich am Konzept der Messe beteiligt und stellte viele Jahre erfolgreich aus. "Am besten male ich im – nicht wirklich planbaren – Zustand des, Flow‘, im Gefühl, mich außerhalb des Geschehens zu befinden. Meine Augen beobachten die Hände, wie sie Farben wählen, Formen gestalten, Flächen setzen. Alles geht, ohne mein Zutun. . .", sagt Unterluggauer.

Harald Eisl, Betreiber der Galerie artlet, über den Künstler: "Ich freue mich sehr, den charismatischen Maler Michael Unterluggauer in der heurigen Osterausstellung präsentieren zu können.  Alle Kunstinteressierten kann ich nur einladen, den Künstler persönlich kennenzulernen. Michael Unterluggauer ist bei der Vernissage am Donnerstag,6. April, um 18 Uhr, aber auch an folgenden Tagen von 11 bis 19 Uhr persönlich anwesend: Freitag, 7., und Samstag, 8. April, sowie von Dienstag, 11.,
bis zum Donnerstag,13. April.

Die junge Salzburger Galerie, die vom Verlag EISL&FRIENDS aus St. Gilgen gegründet wurde, nimmt in der Kunstszene eine Sonderstellung ein – durch innovative Verlagskonzepte entwickelte sich in den vergangenen 20 Jahren ein Künstlernetzwerk von mehr als 60 Kreativen, denen hier eine ideale Plattform zur Präsentation geboten wird. Unterluggauer war der erste Künstler, für den der Verlag eine Kleinauflage von Kunstkatalogen herstellte. Mehr als 200 Katalogproduktionen für den gesamten deutschsprachigen Raumsollten folgen.

Ein Meilenstein gelang nun vor wenigen Tagen. Der Webshop ARTLET.AT ging online. Das Besondere:
Durch die eigene digitale Druckproduktion kann aus einer Auswahl von vielen tausend Kunstmotiven von großteils regionalen Künstlern, die als Kunstbillets, Kalender und hochwertige Kunstdrucke erhältlich sind, gewählt werden. Um den Erlebniswert in der Galerieweiter zu erhöhen, haben sich die Betreiber entschlossen, ein kleines, aber feines gastronomisches Angebot zu machen. Unter dem Motto "Genuss für alle Sinne . . . Kunst & Kulinarik" bietet Michael Heim mit seinem Lokal Yummy Planet auch eine Möglichkeit für kleine Veranstaltungen wie Kunststammtische und Künstlerabende an.

SN-Card-Inhaber erhalten auf alle Produkte im Kreativwebshop artlet.at bis zum31.Mai 20%Rabatt
(einfach per E-Mail an: webshop(at)artlet.at unter Bekanntgabe Ihrer SN-Card-Nummer den Rabattcode anfordern).
Infos: Tel.: +43 6227 / 7419
bzw.www.atrlet.at

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GRENZÜBERSCHREITUNGEN bei den 24. Arlberger Kulturtagen

ST. ANTON (jota) meinbezirk.at 12.07.2015

Eine Woche lang arbeiteten 9 KünstlerInnen aus drei Nationen in St. Anton beim Symposium für bildende Kunst zum Thema "Grenzüberschreitungen".
Bei der Vernissage der 24. Arlberger Kulturtage wurden die 32 Werke präsentiert.
Präsident Peppi Spiss begrüßte die Künstler Paco Ariza (Spanien), Christine Lingg (Vorarlberg), Andreas Röck (Wien), Kersten Thieler-Küchle (Deutschland), Luis Töchterle (Stubai), Michael Unterluggauer (Osttirol) und den Deutschen Bildhauer Johannes Bieler, der eine über fünf Meter hohe Skulptur, die Licht und Landschaft miteinander verbindet, geschaffen hat. Peppi Spiss und Lisa Krabichler, die selber mitarbeiteten, freuten sich über die tollen Ausstellungsstücke. " Peppi hat mit dem Thema künstlerisch Provokantes eingefordet, ein Thema, das Spannung, Begegnungen und vielschichtige Sensibilität zulässt", so Lisa Krabichler, die auch die KünstlerInnen vorstellte. Kerten Thieler-Küchle sprach zu den Bildern und erklärte die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Künstlerarbeit.
Bgm. Helmut Mall eröffnete die Vernissage, Silvia und Luis Sprenger untermalten musikalisch den Abend. Unter den vielen Gästen waren auch Oswald Perktold vom Kunstraum, Heinrich Wagner oder Axel Bach, Obmann von Kulinarik und Kunst am Arlberg.

Kronen Zeitung 2015

Fürs Auge | Kronen Zeitung 2015

Tirolerin 2012

Michael Unterluggauer zeigt neue Arbeiten Tirolerin 2012

Dolomitenstadt 2011

BeGegnen in der Spitalskirche Lienz
Bilder und Gedanken von Michael Unterluggauer

… Ja, eine ganze Menge von Themen beschäftigt uns. Und mir geht es natürlich gleich wie Ihnen: Zeitgeistige Themen sind es auch, die ich bestrebt bin – als künstlerisch Tätiger - zu bearbeiten, aktuelle Themen, die zeitlos sind.

Vielleicht dreht sich auch zu viel um das logische Denken, das im Grunde gut und sinnvoll ist: Die linke Gehirnhälfte hat ihren Siegeszug angetreten und in weiten Bereichen schon gewonnen. Zum Teil berechtigt: Was geht denn über den gesunden Hausverstand, die „untrügliche“ Wissenschaft?

Wird aber nicht das Wahrnehmen damit zum Stiefkind unserer Zivilisation?  Natürliche Reflexe, intuitives Handeln geraten damit auf die Verliererstraße. Und das ist schade, denn genau hier spielt sich der wesentliche Teil unseres Lebens unbewusst ab: Wahrnehmen ist nämlich Kunst!

Wenn ich ein Bild konzipiere, fällt mir oft ein Ausspruch des großartigen Max Beckmann ein:

Die Kunst ist verflucht schwer. Wenn man abends bei einer Flasche Wein sitzt, meint man, es müsse wie von selber gehen. Am nächsten Morgen, nüchtern vor der großen weißen Leinwand, die Sachen wieder aus dem Nichts zu holen, da ist einem ganz anders zumute. 

So ist es wirklich. Oft tausend Gedanken im Kopf, wie kann ich sie zu einem vernünftigen Ganzen fügen? Dann wieder Gemütsschwankungen, möchte die Arbeit hinschmeißen, aufstehen, joggen laufen gehen: Dann stellt sich die berechtigte Frage: Wann ist der Gehpunkt?

Manchmal ist es möglich, dass man Bilder schafft, die lebensvoll, gefühlsbetont, hautnah, scharf, verwirrend, aufrüttelnd, aktuell, zeitlos, berührend sind, vor allem dann, wenn ich mit großer Lust und Leidenschaft ans Werk gehe, der Puls liegt jenseits der 130-er Grenze, das Atelier, mein Gewand, die Hände, mein Gesicht – ein Meer von Farben. Diese Lebensfreude möchte ich aber dann auch in der Ausstrahlung meiner Arbeiten spüren, denn durch positive Lebenseinstellung lässt sich`s bekanntlich besser leben.
Die Kunsthistorikerin Eleonora Bliem-Scolari hat mich in der Beschreibung meiner künstlerischen Tätigkeit wiederholt persönlich zitiert. Hier ein kleiner Teil meines Denkens zum Abschluss:

"Das Leben ist nichts anderes als eine Kettenreaktion von seelischen, körperlichen, geistigen Begegnungen im Sekundentakt (Begegnungen mit Menschen, Situationen, Problemen, Angst- und Glückszuständen, …), beginnend mit dem ersten Blick auf diese Welt und endend mit einem Erlebnis, das keine Wissenschaft noch wirklich durchschaut hat. Somit ist für mich klar, und das versuche ich auch in meinen Bildern seit jeher zu transportieren: Das augenblickliche Befinden des Menschen entspricht der Summe von Begegnungen unterschiedlicher Qualität und Intensität und den daraus resultierenden Erkenntnissen. Jedes Aufeinandertreffen schreibt sich – nach Ermessen des Unbewussten – in das Lebenstagebuch und hinterlässt Spuren, deren anzustrebende lebensbejahende Aufarbeitung Gegenwart und Zukunft des Individuums bereichern. Qualität und Intensität diverser Erfahrungen sind ursächlich entscheidend für die Befindlichkeit des Menschen - ganz sicher aber für mich. Als Maler bin ich bestrebt diese Erkenntnisse in meinen Bildern zu verarbeiten."

Das aktuelle Weltgeschehen führt uns das weitgehende Scheitern einer lebensbejahenden Aufarbeitung laufender Grenzüberschreitungen in jedweder Form vor Augen. Ich erwarte mir das achtsame, wertschätzende Vorangehen von Entscheidungsträgern, schließlich lernt der Mensch ja am nachhaltigsten durch Nachahmung. Also gilt es die Chance auf eine positive Veränderung der Sprache, des Denkens, des Handelns zu nutzen, und zwar als Vorbild in Politik, Religion, Schule, Medien …! 
Dolomitenstadt 2011

OSTTIROLER BOTE 2011

BeGegnen bietet viele Intepretationen

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Spitalskirche am Abend des 15. April.
Grund dafür war die Ausstellungseröffnung "BeGegnen" des Osttiroler Malers Michael Unterluggauer. Die Kunsthistorikerin Eleonora Bliem-Scolari und Mark Steiner (Kleine Galerie Osttirol)  gaben eine kurze Einführung zur Vernissage und zum Künstler. Im Anschluss daran eröffnete die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik offiziell die Ausstellung.

Michael Unterluggauer zählt zu den derzeit bekanntesten und wichtigsten  Künstlerpersönlichkeiten in Osttirol, betonte Mark Steiner. Aber nicht nur in Osttirol sind seine Bilder beliebt, außerhalb des Bezirkes ist sein Bekanntheitsgrad noch höher. Sehr großes Ansehen genießt der Künstler in Nordtirol, was unter anderem auf die Galerie Hosp in Nassereith zurückzuführen ist. Auch in Sammlerkreisen der Schweiz, Liechtenstein und Italien ist seine Kunst begehrt.

Der Titel der Ausstellung lautet "BeGegnen". Dieses Thema bietet sehr viel Raum zum Interpretieren. Für Unterluggauer hat das Wort "Begegnen" eine eigene Bedeutung, er erklärt, dass das augenblickliche Befinden des Menschen der Summe von Begegnungen unterschiedlicher Qualität und Intensität und den daraus resultierenden Erkenntnissen entspricht. Jedes Aufeinandertreffen schreibt sich – nach Ermessen des Unterbewussten - in das Lebenstagebuch ein und hinterlässt Spuren, deren lebensbejahende Aufarbeitung Gegenwart und Zukunft des Individuums bereichern.

Michael Unterluggauer wurde als Kind einer Großfamilie 1953 in Lienz geboren. Er absolvierte die Pädagogische Anstalt in Innsbruck. Während dieser Ausbildung machte er seine erste künstlerische Erfahrung. Sein damaliger Kunstprofessor, Prof. Adolf Luchner, gab ihm die Bestätigung sich zum Maler weiterzubilden und so entstanden im Laufe der Zeit die ersten Werke. In den Anfangsjahren waren kleinformatige  Aquarelle und Ölarbeiten von Landschaften der Toskana, Stillleben und Personenstaffagen in subtil gewählter Gegenständlichkeit seine Vorliebe. Durch den intensiven Kontakt zu dem extrovertierten Künstler Peter Mairinger in den 90er Jahren landete Unterluggauer dann bei der Art von Kunst, der er bis heute treu geblieben ist. Seine Werke sind durch analytische Formen und strahlende Farben geprägt, Regelmäßigkeiten vermeidet er aber. Der Kunstschaffende bevorzugt Mischtechniken, in denen neben Acrylfarben auch Öl und Aquarell-Farben verwendet werden. Ein Bild durchläuft einen äußerst aufwändigen Prozess, so kann es bis zu 40-mal übermalt werden. Für den Betrachter der Werke ergibt sich dadurch ein interessantes Wechselspiel, das zum Nachdenken anregt.

Trotz seines künstlerischen Schaffens ist Unterluggauer seiner Arbeit als Pädagoge treu geblieben und ist Direktor der Volksschule Nußdorf-Debant. Heute lebt Unterluggauer in Gaimberg und verbringt seine Freizeit liebend gerne mit Familie und Sport.

Noch nie ist Michael Unterluggauer eine Ausstellung so ans Herz gegangen wie die jetzige in der Spitalskirche, vielleicht auch, weil er sie der Selbstlosigkeit seiner Mutter gewidmet hat.
Osttiroler Bote 2011

Hopfgartner Blattl 2012